{"id":561,"date":"2021-01-24T18:59:16","date_gmt":"2021-01-24T17:59:16","guid":{"rendered":"https:\/\/rpma.de\/?p=561"},"modified":"2021-07-06T15:29:04","modified_gmt":"2021-07-06T13:29:04","slug":"pm-complexity-reduction","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rpma.de\/en\/pm-complexity-reduction\/","title":{"rendered":"Complexity is the enemy of execution! Warum Simplifizierung und klare Kommunikation die Basis f\u00fcr schnelle Umsetzungen in Projektlandschaften und gesamten Organisationen sind"},"content":{"rendered":"<p>Vielleicht kennen Sie es auch. In einem Meeting wird ein\ngew\u00fcnschter kleiner oder auch gr\u00f6\u00dferer Umsetzungsauftrag und ein entsprechendes\nZielbild mehreren Umsetzungspartnern pr\u00e4sentiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Umsetzungspartner k\u00f6nnen dabei sowohl Linienmanager, Projektleiter als auch einzelne Projektmitarbeiter oder auch ganze Projektteams sein. Bei dem gew\u00fcnschten Umsetzungsauftrag kann es sich zum Beispiel um die Etablierung eines neuen Tools, Reportings oder um die Einf\u00fchrung neuer Methoden eines Managementframeworks handeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz wird in dem Meeting erl\u00e4utert was der gew\u00fcnschte Zielzustand ist und was wer nun zu tun hat. Eine kurze Q&amp;A-Session beendet letztlich den Termin.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei dem Briefing entstehen in den K\u00f6pfen der Meetingteilnehmer dabei viele Fragezeichen und die Q&amp;A-Session ist f\u00fcr viele auch nicht ausreichend, um alle Unklarheiten auszur\u00e4umen. Im Anschluss an das Meeting gehen die Teilnehmer auseinander und die gew\u00fcnschten Umsetzungen in der Organisation beginnen. Kurze Zeit sp\u00e4ter folgt ggf. noch eine kurze Informationsmail sowie die Einladung zu einem Folgemeeting in den n\u00e4chsten Wochen. <\/p>\n\n\n\n<p>So weit so klar aber nun gibt es f\u00fcr die Organisation zwei m\u00f6gliche Ergebnisse:<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Das gew\u00fcnschte Ergebnis wird von allen relativ problemlos erreicht<\/li><li>Das gew\u00fcnschte Ergebnis wird von den meisten nicht wie geplant erreicht, es werden weitere Briefings sowie Unterst\u00fctzungsleistungen ben\u00f6tigt und Unmut stellt sich gesamthaft ein<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Woran liegt es nun, das sehr oft viele solcher Auftr\u00e4ge, welche Teams zus\u00e4tzlich zum \u201eTagesgesch\u00e4ft\u201c mitgegeben werden, nicht wie geplant umgesetzt werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2>Lessons learned \u2013 Process definition first \u2013 execution second!<\/h2>\n\n\n\n<p>In meiner beruflichen Laufbahn habe ich immer wieder Situation\ndieser Art erlebt. Das Muster, welches dabei meistens zu Umsetzungsproblemen\ngef\u00fchrt hat, war dabei immer \u00e4hnlich.<\/p>\n\n\n\n<ol><li><strong>Das Zielbild und dessen Sinnhaftigkeit war von Beginn an nicht allen Umsetzungspartnern klar<\/strong><\/li><li><strong>Die Komplexit\u00e4t der Anforderungen war im Verh\u00e4ltnis zum Briefing zu hoch<\/strong><\/li><li><strong>Die weiterf\u00fchrende Begleitung und Unterst\u00fctzung der Umsetzungspartner war zu gering<\/strong><\/li><li><strong>Die H\u00fcrde bzgl. direkter Kommunikation zwischen Auftraggeber und Umsetzern war \u201ekulturell\u201c bedingt zu hoch<\/strong><\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><strong>All diese Aspekte f\u00fchren in Summe dann oft zu Verz\u00f6gerungen, Nacharbeit und letztlich Unmut bei den Umsetzern und dadurch wiederrum auch beim Auftraggeber.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was sind aus meiner Sicht aber nun die auftraggeberseitig zu\nber\u00fccksichtigenden Erfolgsfaktoren, um schnelle Ergebnisse und Projekterfolg zu\nerreichen.<\/p>\n\n\n\n<ol><li><strong>Betrachten Sie als Auftraggeber stets die Empf\u00e4ngerperspektive bevor Sie Ihre Anforderungen kommunizieren und Ihre Umsetzungspartner briefen<\/strong><\/li><li><strong>Erl\u00e4utern Sie stets den Grund und die Sinnhaftigkeit des Vorhabens<\/strong><\/li><li><strong>Simplifizieren Sie Ihre Anforderungen entsprechend der Kompetenzen Ihrer Umsetzungspartner<\/strong><\/li><li><strong>Kommunizieren Sie Ihre Anforderungen so klar, dass diese f\u00fcr alle gut verst\u00e4ndlich und \u201eleicht\u201c umsetzbar sind <\/strong><\/li><li><strong>Betonen und f\u00f6rdern Sie bei Ihren Briefings Ihre Sicht bzgl. agiler Projektmanagementwerte wie Kommunikation, Transparenz, Eigenverantwortung und Vertrauen (lesen Sie dazu auch unseren Artikel zu agilen Quick-Wins <a href=\"https:\/\/rpma.de\/en\/blog\/agile-quick-wins-gefaellig-die-folgenden-prinzipien-der-agilitaet-koennen-sie-direkt-umsetzen\/\">hier<\/a>)<\/strong><\/li><li><strong>Fordern und f\u00f6rdern Sie entsprechend offene Kommunikation in Ihrem Umfeld, so dass keine Hemmungen aufkommen R\u00fcckfragen zu stellen etc. (lesen Sie dazu auch unseren Artikel zu besserer Kommunikation im Projekt <\/strong><a href=\"https:\/\/rpma.de\/en\/blog\/klare-kommunikation-und-konsequenz\/\"><strong>hier<\/strong><\/a><strong>)<\/strong><\/li><li><strong>Informieren Sie dazu wo weiterf\u00fchrende Informationen einsehbar sind und wer bei Fragen unterst\u00fctz<\/strong><\/li><li><strong>Halten Sie Prozesse und Dokumentation stets schlank, um \u201eunn\u00f6tige\u201c Mehrarbeit und resultierenden Unmut zu vermeiden<\/strong><\/li><\/ol>\n\n\n\n<h2>Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend m\u00f6chte ich Ihnen, in Anlehnung an den Titel des Artikels, nun folgenden Leitsatz als wichtigen Impuls f\u00fcr das Management von vielen Umsetzungspartnern mitgeben: <\/p>\n\n\n\n<h2>Complexity is the enemy of execution!<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Dieser durch den weltbekannten Coach Tony Robbins gepr\u00e4gte Leitsatz gilt sowohl im beruflichen als auch im pers\u00f6nlichen Umfeld.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Ber\u00fccksichtigung dieses Leitsatzes, in Kombination mit einem Fokus auf sehr klare Kommunikation, wird Ihnen helfen zuk\u00fcnftig schneller die von Ihnen gew\u00fcnschten Ergebnisse mit Hilfe Ihrer Partner zu erreichen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Halten Sie es dementsprechend bzgl. Ihre Anforderungen zun\u00e4chst stets einfach. Konzentrieren Sie sich am besten dem Paretoprinzip entsprechend zun\u00e4chst auf die Anforderungen, welche Ihnen den h\u00f6chsten Mehrwert liefern. Sobald diese Anforderungen dann umgesetzt sind, k\u00f6nnen Sie und Ihr Team die Umsetzung iterativ weiter treiben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einen weiteren zum Thema passenden inspirierenden Artikel, zum Umgang mit komplexen Projekten in Ihrer Projektlandschaft, finden Sie \u00fcbrigens\u00a0<a href=\"https:\/\/rpma.de\/en\/blog\/projektportfoliomanagement-optimierung\/\"><strong>hier<\/strong><\/a>. <\/p>\n\n\n\n<p>Sollten Sie Interesse haben die Performance Ihrer Projektteams zu verbessern melden Sie sich sehr gerne bei uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir w\u00fcrden uns freuen von Ihnen zu h\u00f6ren und mit Ihnen zu besprechen, wie wir Ihnen bei Ihren Herausforderungen helfen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Wir\nfreuen uns auf Ihre Nachricht an info@rpma.de oder Ihren Anruf unter: +49\n1786892464<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Gr\u00fc\u00dfe und Ihnen viel Erfolg bei all Ihren Vorhaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Xavier Reckers<\/p>\n\n\n\n<p>\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014-<\/p>\n\n\n\n<p>Xavier Reckers<\/p>\n\n\n\n<p>PMP; MSP; PSM; PSPO;\nSA; PMI-ACP; Diplom Volkswirt<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"613\" height=\"420\" src=\"https:\/\/rpma.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/FullSizeRenderxr-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-562\" srcset=\"https:\/\/rpma.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/FullSizeRenderxr-1.jpg 613w, https:\/\/rpma.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/FullSizeRenderxr-1-480x329.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 613px, 100vw\" \/><\/figure>\n<span class=\"et_bloom_bottom_trigger\"><\/span>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielleicht kennen Sie es auch. 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